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Dienstag, 15. Oktober 2019

Holzblockhäuser


Baumstammhäuser zu bauen ist arbeitsaufwendig. Das Stammholz muss zueinander passend ausgesucht werden, geschlagen, gerückt, geschält und zur Baustelle transportiert werden.

Es hat sich gezeigt, dass die Oberfläche von Stammholz glasglatt wird, wenn man die Rinde mit dem Hochdruckreiniger entfernt. So wird das Schleifen mit dem Winkelschleifer überflüssig.


Die Mittendurchmesser der Stämme sollten nicht mehr als drei Zentimeter unterschiedlich sein. Das entrindete Stammholz muss "luftig" und sicher neben der Baustelle aufgesetzt werden. Ich baue ganz nach ihren Vorstellungen, komme auch gerne vorbei und berate vor Ort. Ein Zimmermeister, mit dem ich zusammen arbeite, kann einen Plan zeichnen. Danach bekommen Sie eine Holzliste. Deckenbalken und Sparren können auch aus Rundholz verbaut werden. Falls zwischen den Sparren isoliert wird, rate ich zu geschnittenen Sparren.

Wenn Sie handwerklich begabt sind, übernehmen Sie Isolierung, Dachschalung, Fußböden, Leichtbauwände, Verkleidung der Giebel, Ausfachung zwischen den Sparren, etc. selbst. Die Giebel werden nicht mit Blockwand geschlossen!


Meine Leidenschaft ist es, die Stämme perfekt miteinander zu verbinden. Deswegen bin ich auch ein Meister beim "Anschreiben". Um absolute Winddichtigkeit zu erreichen, wird ein Falz eingearbeitet und ein Kombri-Band eingelegt (ein Laufmeter zirka 0,65 Euro).

 

 

Holz schwindet beim Austrocknen bis zu 10 Prozent! Deswegen muss alles, was stehend eingebaut wird (Türen, Wasser und Abwasser, Heizung, Treppe, Kamin) mit entsprechend "Luft" eingefügt werden. Auch da stehe ich gerne mit Rat zur Verfügung.

 

 

Ein Baumstammhaus lebt!

Holz ist ein Naturprodukt.

 

Der Setzungsprozess ist ein wichtiges Thema. Wir verkämmen frisches Holz (Wintereinschlag). Es schwindet beim Trocknen bis zu 10%. Alles was stehend eingebaut wird, muss gut bedacht und berechnet werden.

Fenster und Türen werden erst ausgeschnitten wenn der Blockbau fertig ist.

Austrocknungszeit mindestens sechs Jahre, je nach Heizperiode. Hauptsache ist das Dach (konstruktiver Holzschutz). Deswegen Dachvorsprung mindestens 1,3 Meter, am liebsten mehr.

Holz bildet seinen eigenen Schutz. Wenn der Dachvorsprung groß genug ist und die Blockwand vor ständigem Schlagregen geschützt ist bildet sich auf der Oberfläche eine edle Patina. Holz muß atmen können!

Patina nach 10 Jahren

Unter der Blockwand soll ein Sockel (zirka 40 Zentimeter hoch) sein, um die Stämme vor Spritzwasser zu schützen. Der Sockel kann gemauert oder aus Eiche sein.

Ein mobiles Sägewerk in der Nähe ist von Vorteil, denn vier bis fünf Stämme müssen beschnitten werden.Für kleinere Häuser (5 x 5 Meter) habe ich einen eigenen Kran, für Wohnhäuser müssen Sie sich um einen Baukran vor Ort kümmern.

Wenn ich zu Ihnen komme, um ein Baumstammhaus zu errichten, werde ich auch bei Ihnen wohnen und essen. Bei Wohnhäusern bringe ich einen Kollegen mit. Ich kann Sie beruhigen, wir sind genügsam und freundlich im Umgang.

Ich bedanke mich für Ihr Interesse und hoffe, von Ihnen zu hören. Ich bin neugierig und zu allem bereit.

 

Herzlichst, Wolfgang Buheitel